Mohaddese Fallahat (Mutter von Mahdieh und Amin Ahmadzadeh, zwei Märtyrerstudenten)
Die Mutter zweier Minab-Kinder, die bei dem verbrecherischen US-Angriff auf die Shajareh-Tayyebeh-Schule getötet wurden, schilderte in einer Videokonferenz während der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats die letzten Momente ihres Treffens mit ihren Töchtern. Mohaddese Fallahat sagte: „An jenem Morgen (dem US-Angriff auf die Minab-Schule) war alles wie immer. Alles war normal für mich – ich stellte ihre Schuhe an die Tür, kämmte ihnen die Haare und legte ihnen die Rucksäcke auf die Schultern. Nichts deutete darauf hin, dass dies das letzte Mal sein würde.“ Sie fuhr fort: „Als sie zur Tür hinausgingen, sagten sie: ‚Mama, hol uns nach der Schule ab.‘“ Dieser einfache Satz hallt tausendmal in meinem Kopf wider, und jedes Mal schmerzt mein Herz. Keine Mutter möchte ihr Kind mit einem Lächeln zur Schule schicken und stattdessen in eine tödliche Stille blicken. Keine Mutter ist darauf vorbereitet, den Satz zu hören: „Ihr Kind kommt nicht zurück.“ Am Morgen des 28. März 2026, in den ersten Stunden des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran, wurde die private Grund- und Vorschule Shajareh Tayyebeh in Minab angegriffen. Mehr als 168 Schüler und Lehrer starben. Laut einem Reuters-Bericht, der sich auf zwei US-Beamte beruft, deuten erste Untersuchungen des US-Militärs darauf hin, dass US-Streitkräfte „wahrscheinlich“ für den Angriff auf die Schule verantwortlich waren. Schriftliche und Videoquellen bestätigen, dass die Shajareh-Tayyebeh-Schule in Minab mit einer Tomahawk-Rakete angegriffen wurde – einer Waffe, die in diesem Krieg ausschließlich vom US-Militär eingesetzt wird. Zahlreiche europäische und amerikanische Medien kamen nach Überprüfung des Angriffs zu dem Schluss, dass der US-Angriff aufgrund vorheriger Geheimdienstinformationen vorsätzlich und geplant war. Auf Antrag Irans, Chinas und Kubas fand eine Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats zur Untersuchung des Angriffs statt.
ZUM GEDENKEN AN
Alle Engel von Minab